Omas Bauernbrot ohne Sauerteig verbindet eine kräftige, aromatische Kruste mit einer saftigen, leicht elastischen Krume. Der ausgewogene Anteil aus Roggenmehl und Weizenmehl sorgt für einen herzhaften Geschmack, ohne dass der Teig schwer oder kompakt wirkt. In Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig übernimmt Essig die säuernde Funktion, die sonst durch Sauerteig entsteht, und unterstützt damit Aroma, Frischhaltung und Krumenstruktur. Die Kombination aus Koriander, Kümmel und Fenchel verleiht Omas Bauernbrot seinen typischen würzigen Charakter, bleibt dabei aber harmonisch und nicht überladen.
Besonders reizvoll ist die kurze Zubereitungszeit im Vergleich zu klassischem Sauerteigbrot, ohne vollständig auf Tiefe und Rustikalität verzichten zu müssen. Das Ergebnis ist ein bodenständiges, veganes Bauernbrot mit klarer Rezeptur, aromatischer Kruste und vielseitiger Verwendbarkeit.
Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig
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KcalRustikale Kruste, saftige Krume und ein würziges Aroma aus Roggen, Weizen und klassischen Brotgewürzen machen Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig besonders herzhaft. Durch Roggenmehl, Essig und Gewürze entsteht ein kräftiger Brotgeschmack ganz ohne Sauerteig, während Weizenmehl für eine stabilere, lockerere Struktur sorgt.
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Zutaten
250 Gramm Roggenmehl, Type 1150
250 Gramm Weizenmehl, Type 550
380 ml Wasser, lauwarm
21 Gramm frische Hefe, oder 7g Trockenhefe
12 Gramm Salz
2-3 EL Essig
1 TL Koriander, gemahlen
1 TL Kümmel, gemahlen
1 TL Fenchel, gemahlen
Zubereitung
- Für Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig zunächst Roggenmehl, Weizenmehl, Salz und Gewürze in einer großen Schüssel vermischen. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zusammen mit Essig zu den trockenen Zutaten geben.
- Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen, leicht klebrigen Teig verkneten. Der Teig sollte weich und formbar bleiben, aber nicht flüssig wirken. Bei Bedarf nur wenig zusätzliches Mehl einarbeiten. Den Teig für Omas Bauernbrot abdecken und an einem warmen Ort ca. 30–45 Minuten ruhen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Den Teig auf eine Silikon Backunterlage geben und behutsam rund oder länglich formen. Dabei nicht zu viel Luft aus dem Teig drücken. Den geformten Teigling mit Schluss nach oben in ein gut bemehltes Gärkörbchen legen. Abgedeckt ca. 45–60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Übergare vermeiden.
- Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Silikon Backpapier vorbereiten. Für Dampf eine ofenfeste Schale oder ein heißes Blech im Ofen mit aufheizen. Den Teigling vorsichtig auf das vorbereitete Backblech stürzen. Die Oberfläche mit einem scharfen Messer oder einer Bäckerklinge einschneiden.
- Omas Bauernbrot ohne Sauerteig in den heißen Ofen geben und sofort für Dampf sorgen, zum Beispiel durch ca. 100 ml heißes Wasser in eine vorgeheizte Schale. Die Ofentür direkt schließen. Das Bauernbrot ohne Sauerteig ca. 15 Minuten bei 250 °C backen.
- Die Temperatur auf 190–200 °C reduzieren und das Bauernbrot weitere 30–35 Minuten backen, bis die Kruste kräftig gebräunt ist. Das Brot ohne Sauerteig aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Erst nach dem Abkühlen anschneiden, damit sich die Krume stabilisieren kann.
Equipment
Gärkorb in verschiedenen FormenOmas Geheimtipp
Antihaft-Backmattezu Omas Empfehlung
Silikon Backpapierzum 2er Set
Notizen
- Tipp: Essig ersetzt einen Teil der Säure, die normalerweise durch Sauerteig entsteht, und verbessert Geschmack sowie Krume.
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Rolle der Zutaten für Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig
Ein Bauernbrot ohne Sauerteig ist eine praktische Alternative zu klassischen Sauerteigbroten, wenn ein rustikales Brot mit kräftigem Geschmack, stabiler Krume und guter Alltagstauglichkeit entstehen soll. Während traditionelle Bauernbrote häufig mit Sauerteig geführt werden, arbeitet Omas Bauernbrot Rezept mit Hefe als Triebmittel und Essig als säuernder Komponente. Dadurch entsteht ein Bauernbrot, das in deutlich kürzerer Zeit gebacken werden kann und dennoch eine angenehme Würze, eine saftige Krume und eine ausgeprägte Kruste entwickelt.
Die Besonderheit von Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig liegt im Verhältnis von Roggen- und Weizenmehl. Beide Mehlsorten werden zu gleichen Teilen verwendet, wodurch sich die typischen Eigenschaften beider Getreidearten ausgleichen. Roggenmehl bringt den kräftigen, leicht herben Brotgeschmack und sorgt für eine saftige, dichtere Krume. Weizenmehl ergänzt die Struktur, verbessert die Teigstabilität und unterstützt eine lockerere Konsistenz. Gerade bei Broten ohne Sauerteig ist dieses Verhältnis besonders sinnvoll, da ein sehr hoher Roggenanteil ohne natürliche Sauerteigführung schwieriger zu verarbeiten wäre und schneller zu einer feuchten, kompakten oder klitschigen Krume führen kann.
Roggenmehl Type 1150 ist für Omas Bauernbrot besonders geeignet, da es mehr Mineralstoffe und Aromastoffe enthält als hellere Mehle. Es sorgt für eine kräftigere Farbe, einen volleren Geschmack und eine saftigere Krume. Roggen bildet jedoch kein stabiles Klebergerüst wie Weizen. Die Teigstruktur entsteht deshalb weniger durch elastisches Gluten und stärker durch die Wasserbindung der Roggenbestandteile. Das erklärt auch, warum der Teig weicher und klebriger wirkt als ein reiner Weizenteig. Diese Klebrigkeit ist kein Fehler, sondern ein typisches Merkmal von Roggenmischbroten.

Weizenmehl Type 550 ergänzt den Roggen ideal. Es besitzt eine bessere Kleberbildung und gibt dem Brot beim Backen mehr Stand, Volumen und Elastizität. Ohne diesen Weizenanteil wäre das Brot deutlich dichter und schwieriger zu formen. Das Weizenmehl stabilisiert den Teig während der Gare und hilft, die beim Gärprozess entstehenden Gase besser zu halten. Dadurch wird die Krume nicht luftig wie bei einem hellen Weizenbrot, aber angenehm gelockert und schnittfest.
Das Wasser spielt für die Textur dieses Bauernbrots eine zentrale Rolle. Mit 380 ml Flüssigkeit auf 500 g Mehl entsteht ein eher weicher Teig, der dem Roggen genügend Feuchtigkeit bietet. Roggenmehl bindet viel Wasser, benötigt aber Zeit, um diese Feuchtigkeit vollständig aufzunehmen. Eine ausreichende Flüssigkeitsmenge ist entscheidend, damit das Brot nach dem Backen nicht trocken oder bröselig wird. Gleichzeitig darf der Teig nicht zu stark mit zusätzlichem Mehl verfestigt werden, da sonst die Krume trocken und schwer werden kann.
Die Hefe übernimmt die Hauptfunktion des Triebmittels. Sie sorgt dafür, dass der Teig aufgeht, Volumen entwickelt und eine gelockerte Struktur erhält. Da kein Sauerteig verwendet wird, ist die Hefe besonders wichtig für die Gärung. Ein halber Würfel frische Hefe oder eine entsprechende Menge Trockenhefe reicht aus, um den Teig zuverlässig zu lockern. Die eher moderate Hefemenge ist sinnvoll, weil das Brot trotz kurzer Gehzeit nicht zu stark nach Hefe schmecken soll. Eine zu hohe Hefemenge könnte den feinen Getreide- und Gewürzgeschmack überdecken.
Essig ist eine der wichtigsten Zutaten in diesem Rezept ohne Sauerteig, obwohl er nur in kleiner Menge eingesetzt wird. Bei Roggenbroten spielt Säure eine bedeutende technologische Rolle. In klassischen Bauernbrotrezepten übernimmt Sauerteig diese Funktion. Da hier kein Sauerteig enthalten ist, sorgt Essig für einen Teil dieser Säure. Er verbessert die Geschmacksbalance, unterstützt die Krume und verleiht dem Brot ohne Sauerteig beim Backen eine mild säuerliche Note. Gleichzeitig hilft die Säure, die Roggenstruktur zu stabilisieren. Besonders bei Roggenmischbroten ohne Sauerteig kann Essig dazu beitragen, dass die Krume weniger feucht, klebrig oder instabil wirkt.
Die Menge des Essigs beeinflusst den Charakter des Brotes deutlich. Zwei Esslöffel ergeben ein mildes, ausgewogenes Brot mit dezenter Säure. Drei Esslöffel führen zu einem kräftigeren, säuerlicheren Geschmack, der näher an ein klassisches Bauernbrot mit Sauerteignote erinnert. Die genaue Wirkung hängt auch von der Essigsorte ab. Apfelessig wirkt rund und mild, heller Weinessig etwas klarer und spitzer. Ein neutraler Tafelessig ist möglich, bringt aber weniger aromatische Tiefe mit.

Salz ist nicht nur für den Geschmack zuständig, sondern auch für die Teigstruktur. Es stabilisiert den Teig, reguliert die Hefetätigkeit und sorgt für ein ausgewogenes Aroma. Ohne Salz würde das Brot flach, fade und unvollständig schmecken. Die Menge von 12 g auf 500 g Mehl liegt in einem üblichen Bereich für Brot und passt gut zur kräftigen Aromatik von Roggen, Essig und Brotgewürzen. Salz verhindert außerdem, dass die Hefe zu schnell arbeitet, was die Gare besser kontrollierbar macht.
Die Gewürze prägen den typischen Charakter dieses Bauernbrots besonders stark. Koriander, Kümmel und Fenchel bilden die klassische Basis vieler rustikaler Brote aus der deutschen, österreichischen und süddeutschen Backtradition. Sie ergänzen den erdigen Roggengeschmack und bringen Wärme, Würze und aromatische Tiefe in die Krume. Wichtig ist dabei eine ausgewogene Dosierung, damit die Gewürze das Brot unterstützen, aber nicht dominieren.
Koriander bringt eine milde, leicht nussige und zitrusartige Würze ein. Er harmoniert besonders gut mit Roggenmehl und rundet den Brotgeschmack ab. Gemahlener Koriander verteilt sich gleichmäßig im Teig und sorgt für ein durchgehendes Aroma. Leicht angestoßene Koriandersamen geben punktuell intensivere Geschmacksnoten und wirken handwerklicher in der Textur.
Kümmel ist kräftiger und prägnanter. Er passt sehr gut zu Roggenbrot, weil seine würzige, leicht herbe Note die Tiefe des Mehls unterstützt. Gleichzeitig wird Kümmel traditionell geschätzt, weil er schwere Brote aromatisch auflockert und bekömmlicher wirken lässt. Je nach Vorliebe kann Kümmel ganz, gemahlen oder grob angestoßen verwendet werden. Ganze Samen sind deutlicher spürbar, gemahlener Kümmel verteilt sich feiner und gleichmäßiger.
Fenchelsamen bringen eine milde Süße und eine leicht anisartige Würze mit. Sie gleichen die kräftigeren Noten von Roggen und Kümmel aus und machen das Aroma runder. Fenchel sollte nicht überdosiert werden. In einer moderaten Menge trägt er jedoch wesentlich zu einem klassischen, harmonischen Brotgewürzprofil bei.
Rustikales Brot ohne Sauerteig backen
Ein wichtiges Merkmal von Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig ist seine Alltagstauglichkeit. Klassische Sauerteigbrote benötigen Anstellgut, längere Fermentationszeiten und mehr Planung. Dieses Bauernbrot Rezept reduziert den Aufwand deutlich und bleibt dennoch aromatisch. Der Essig bringt Säure, die Gewürze sorgen für Tiefe, und die Mehlmischung schafft eine robuste Struktur. Dadurch eignet sich das Brot besonders gut als unkompliziertes Roggenmischbrot mit traditionellem Charakter.
Auch ernährungsphysiologisch ist das Brotrezept interessant. Es kommt ohne Milchprodukte, Eier, Butter oder zugesetzten Zucker aus und ist dadurch vegan, vegetarisch, laktosefrei und fettarm. Roggen- und Weizenmehl liefern komplexe Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß und sättigende Bestandteile. Durch Roggenmehl Type 1150 enthält das Brot mehr Mineralstoffe als ein reines helles Weizenbrot. Die Krume ist sättigend, ohne durch Fett oder Zucker schwer zu wirken.

Geschmacklich bewegt sich dieses Bauernbrot zwischen mildem Roggenmischbrot und kräftigem Gewürzbrot. Die Säure ist je nach Essigmenge spürbar, aber nicht so komplex wie bei einem lange geführten Sauerteig. Dafür ist das Brot schneller verfügbar und einfacher reproduzierbar. Die stabile, saftige Krume eignet sich nicht nur für herzhafte Beläge, sondern auch für süße Aufstriche wie Mirabellen-Marmelade nach Omas Rezept, da die fruchtige Süße einen angenehmen Kontrast zur würzigen Brotbasis bildet.
5 Geheimtipps für Omas Bauernbrot Rezept ohne Sauerteig
Mit wenigen gezielten Kniffen wird das Bauernbrot ohne Sauerteig beim Backen aromatischer, formstabiler und bekommt eine deutlich bessere Kruste.
- Silikon-Gärkorb: Ein Silikon-Gärkorb erleichtert das Formen und Stürzen des Teiglings, da der eher klebrige Roggenmischteig weniger anhaftet. Für eine rustikalere Oberfläche kann der Korb trotzdem leicht mit Roggenmehl oder Reismehl ausgestäubt werden.
- Kurze Quellzeit: Eine kurze Quellzeit von 10–15 Minuten nach dem ersten Vermischen verbessert die Teigstruktur. Roggenmehl nimmt in dieser Zeit Flüssigkeit auf, wodurch der Teig geschmeidiger wird und sich später besser formen lässt.
- Geröstete Gewürze: Die Gewürze vor dem Einarbeiten kurz in einer trockenen Pfanne anrösten und anschließend mörsern. Dadurch entfalten Koriander, Kümmel und Fenchel ein deutlich intensiveres, runderes Aroma.
- Kräftige Kruste: Für eine besonders kräftige Kruste das Brot auf einem vorgeheizten Backstahl, Pizzastein oder heißen Blech backen. Die starke Unterhitze sorgt für besseren Ofentrieb und einen stabileren Brotboden.
- Auskühlzeit: Nach dem Backen das Brot mindestens 2 Stunden vollständig auskühlen lassen. Die Krume stabilisiert sich erst beim Abkühlen; zu frühes Anschneiden kann sie feucht oder leicht klebrig wirken lassen.
Frag Oma! – Antworten auf häufige Fragen rund um Brotbacken ohne Sauerteig
Warum kommt Essig in ein Bauernbrot ohne Sauerteig?
Essig ersetzt einen Teil der Säure, die bei klassischem Bauernbrot durch Sauerteig entsteht. Besonders Roggenmehl profitiert von Säure, weil sie die Krume stabilisiert, den Geschmack abrundet und verhindert, dass das Brot innen zu feucht oder klitschig wirkt. Gleichzeitig sorgt Essig für eine leicht herzhafte, brotige Note.
Welcher Essig eignet sich für das Brot Rezept ohne Sauerteig am besten?
Milder Apfelessig eignet sich besonders gut, da er eine runde Säure mitbringt. Heller Weinessig ist ebenfalls passend, wirkt aber etwas klarer und intensiver. Sehr kräftige Essigsorten wie dunkler Balsamico können den Brotgeschmack verändern und sind weniger neutral.
Kann anderes Mehl verwendet werden?
Roggenmehl Type 1150 ist ideal für ein kräftiges Mischbrot. Weizenmehl Type 550 kann durch Dinkelmehl Type 630 ersetzt werden, allerdings wird die Krume dann etwas weicher und empfindlicher. Vollkornmehl ist möglich, benötigt aber meist etwas mehr Wasser und ergibt ein kompakteres Brot.
Wie lässt sich der klebrige Teig besser formen?
Leicht bemehlte Hände, eine Teigkarte und eine bemehlte Arbeitsfläche erleichtern das Formen. Besonders hilfreich ist Roggenmehl oder Reismehl zum Bestäuben, da es weniger stark klebt. Auch ein Silikon-Gärkorb kann das Handling vereinfachen.





Eine Antwort
Durch den Whatsapp Channel aufmerksam geworden aufs Rezept. Ja so kann man den morgigen Tag doch lecker beginnen! Backe ich jetzt gleich danke dankeee!